smarttimes 2015

Vorwort

Cascais, 19. Juli 2014: Vor großem Publikum läuft ein Teaser. „The next journey…“.
Im Hintergrund läuft ein klassisches Stück. Leider kommt man nicht sofort auf den Titel.
Schließlich hat man ja nicht alle klassischen Stücke im Kopf. Und dabei ist das doch der erste versteckte Hinweis. Durch das Bild fährt ein junges Pärchen in einem weißen smart. Er in grünem T-Shirt, Sie in Rot. Ein weiterer Hinweis.
Dann. DIE Information. „UnFORgettable. Budapest.“
unFORgettable
So war die Verkündung während der smart times 2014. Eigentlich nichts besonderes, könnte man meinen. Nun gut, es geht ’nur‘ um das größte smart Treffen Europas. Aber das organisiert ja jemand anderes. Da muss ich ja nicht ran. Für jeden einzelnen bedeutet diese kleine Info doch nicht wirklich was besonderes.
Wirklich nicht? Weit gefehlt.

Die Vorbereitungen

Alles muss wohl überlegt sein. Welches Hotel sollte gebucht werden? Wie weit ist die Location weg? Wer muss mit? Und, was muss mit? Spontane Aufregung…

Aber fangen wir vorne an. Ganz oben auf der ToDo-Liste steht „Hotel buchen“. Kurz über Google-Maps gecheckt, wo der Heldenplatz ist und welche Hotels dort zur Verfügung stehen. Nach kurzer Recherche fällt die Wahl auf das IBIS am Heldenplatz. Kurze Wege. Der smart kann an der Location stehen bleiben. Sehr schön. Läuft.
Hotel buchen: Checked!

Weiter im Plan. Anmelden bei der smart times. Oh, jetzt kommt schon die erste Frage: Fahre ich allein, oder kommt wer mit in meinem smart. Nach kurzer Überlegung fällt die Wahl auf meinen Sohn. Immerhin mit 13 Jahren schon begeisterter smart-Fan. Und ich gebe zu, sein Angebot, meinen smart öfters zu waschen hat die Entscheidung schon noch unterstützt.
Okay, also kurzer Hand meinen Sohn und mich bei der smart times angemeldet.
Event-Anmeldung: Checked!

Nun können wir einen Gang runter schrauben. Von nun an sind es noch ca. 10 Monate bis Budapest. Aber ja nicht den Kalender aus den Augen verlieren. Insbesonder, weil noch ein spannendes Projekt dazu kommt: Die Gründung der „smartastic mi“ (www.smartastic-mi.de). Also den ersten Mitarbeiter smart Club.

Als nächstes steht die Reiseroute auf dem Plan. Da wir ja aber mit mindestens 2 smarts fahren wollen, wird hier nichts alleine beschlossen.
Wir, dass heißt von nun an plant Marion Thaler mit Ihrem smart, der „Pusteblume“, mit. Schließlich ist Sie ja auch der Gründung des Club maßgeblich mit beteiligt. Ebenso wird geschaut, ob weitere Mitglieder der „smartastic mi“ mit fahren wollen. Da es Ende August immer sehr schön sein soll in Ungarn, planen viele, davor oder danach (oder auch beides) Urlaub dort zu bringen. Aber bei der smart times will natürlich kaum einer fehlen. Und der erste „offizielle“ Auftritt der smartastic mi muss gut geplant sein.
Interessante Hinweise bekommt man von Google, wenn man so eine Route plant. Was will uns Google sagen?

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Nach einer gefühlten Ewigkeit, aber immerhin rechtzeitig, ist alles fertig. Die Vignetten und die Videomaut ist besorgt. Die Reiseroute ist ausgearbeitet. Frank Beck mit „Salt and Pepper“ fahren bereits eine Woche vorher los. Und machen ein Schlenker bei mir vorbei. Als Geburtstagsüberraschung. Vielen Dank dafür. Es hat mir viel Spass gemacht. Marion kommt einen Tag vorher zu mir und am Donnerstag, den 27. August 2015, fahren wir dann gemeinsam nach Budapest. Hannes Bürklin, Thomas Globisch und Martin Reppich werden wir vor Ort treffen. Somit sind 7 smart der smartastic mi in Budapest am Start. Ach, wird das ein Fest.
Reisevorbereitungen: Checked!

Ganz zum Schluss unter den Vorbereitungen steht das Kofferpacken. Was hier so harmlos klingt, erinnert bei einem Urlaub mit dem smart immer an 3D-Tetris. Und sollte nicht zu spät begonnen werden. In meinem Fall bereits am Sonntag vor Abfahrt. Man hat also ganze 4 Tage zum Packen und Sortieren.
Die Vorgabe war nämlich, dass alles im Kofferraum unter der Abdeckung verstaut wird. Somit läuft das Ganze dann so ab: Wir legen alles hin, was wir mitnehmen wollen. Dann schauen wir einmal zum smart und fangen das Lachen an. Nun nimmt man weg, was man definitiv nicht braucht. Der Stapel wird kleiner. Kritischer Blick zum smart. Nein, das geht immer noch nicht. Dieser Vorgang geht dann solange, bis man einen Stapel hat, bei dem man meint, das passt. Nun wird alles schön säuberlich in die 2 Koffer gepackt. Kofferraum auf, erster Koffer rein, zweiter Koffer rein….
Mist, der Koffer passt nicht, die Räder unten sind zu groß. Also die Koffer wieder auspacken, einen kleinen Seesack dazu stellen (der ist flexibler) und umpacken. Natürlich bleibt dabei auch wieder das ein oder andere Kleidungsstück auf der Strecke. Egal, es muss gehen. Nach mehreren Anläufen ist es dann geschafft. Sämtliches Gepäck ist verstaut. Im Kofferraum unter der Abdeckung. Mittwoch Abend ist es vollbracht.
Marion hat es da einfacher, packte eben Mittwochmorgens ihre große Tasche in die Pusteblume – fertig.
3D-Tetris: Checked!

Die Reise

Marion hat heute bereits Ihre erste Etappe hinter sich gebracht. Von Stuttgart zum Chiemsee. Von hier fahren wir dann beide gemeinsam weiter. Also einmal noch schlafen, dann kann es losgehen.

Donnerstag morgen, so gegen 07:45 heißt es Abfahrt. Dach auf und los gehts. Erstmal ein wenig entspannt noch das Voralpenland per Landstraße erkunden. Bis Salzburg geht es so herrlich dahin. Ab Salzburg dann über die Autobahnen vorbei an Linz, St. Pölten, Wien zur Grenze nach Ungarn. Hier wartete leider eine unangenehme Überraschung. Stau wegen Grenzkontrollen.

 Man hatte grad erst den LKW mit den toten Flüchtlingen auf der A4 gefunden. An dem sind wir auch vorbei gekommen. Aber wir machen das Beste daraus und genießen die Sonne.
Nach ca. einer Stunde Wartezeit geht es weiter. Ohne weitere Komplikationen bis nach Budapest.

Anreise: Checked!

smart times 2015

Nach dem wir in Budapest angekommen sind, steigt auch wieder die Nervosität. Das erste Mal einbiegen auf den Parkplatz der Eventlocation. Überall stehen schon jetzt smart. Alle winken. Es wird gehupt. Die smart Familie hat sich endlich wieder. Man freut sich auf einander. Und ehe man sich versieht, ist man fotografisch auch schon „abgeschossen“.

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Wir entschließen uns spontan, den Nightdrive gleich am Donnerstag Abend mitzufahren. Budapest im Dunkeln. Die Spannung steigt. Endlich mit vielen anderen smarties on the road. Da diesmal die angebotenen Touren nicht im Konvoi stattfinden, bekommt jeder ein tolles Roadbook. Alle 30sek durfte ein smart starten. Das erste Fahrzeug ist natürlich ein Follow Me smart. Aber ganz ehrlich? Wirklich alleine ist niemand gefahren. Mir folgt brav die Pusteblume. Mit Marion am Steuer. Ich habe den ersten Stop einfach ins Navi eingegeben, damit mein Beifahrer schöne Fotos machen kann, anstatt ins Buch zu schauen. Erster Stop ist die Citadelle, von wo aus man einen traumhaften Blick über die Donau und einige der prunkvollen Gebäude hat. Dank meiner „interessanten“ Naviroute, sind wir als erster an der Citadelle.

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Gut, Früh hin bedeutet auch früh weg. Diesmal standen aber gefühlte 100 smart im Weg. Dank des Follow Me kommen wir aber gut durch. Aufgrund einer roten Ampel, haben wir den Follow Me nicht mehr gesehen. Lustigerweise schlagen wir vor dem ‚Follow Me‘ am 2. Stop an der Donau auf. Macht ja nix. Wir genießen auch so die wunderbaren Aussichten und folgen dann dem „Follow Me“ zur letzten Station am Parlament. Diesmal haben wir Ihn nicht aus den Augen gelassen.

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Anschließend geht es zurück Richtung Hotel. Noch ein Schlückchen an der Bar und die FORfreude auf die Öffnung des Eventgeländes morgen genießen.

Freitag Morgen, die Sonne scheint schon wieder traumhaft und wir begeben uns zum CheckIn aufs Eventgelände und bekommen unsere schönen roten ST15-Shirts, Goulaschgutscheine und andere Goodies. Kleine Runde und alle paar Meter große Wiedersehensfreude. Viele Umarmungen, smarter Smalltalk – schön, einfach schön. Wir diffundieren den Tag über abwechselnd übers Gelände bzw halten uns im Schatten auf, es is einfach sau heiß. Aber auch so, ist der Tag sehr interessant. Wir sehen viele schöne, bunte smart. Mal mit dem Krümmelmonster drauf, mal aus „Holz“. Ebenso war ein „Winterdienst-smart“ und eine Stretchlimo zu sehen. Und wenn ich jetzt die ganzen besonderen smart aufzählen würde…

Aufkleber für die Autos gab es auch neue. Die mussten natürlich auch präsentiert werden. Abends dann das leckere smart-… Pardon, ungarische Gulasch. Und die Spannung steigt weiter, wir sind kribbelig, morgen gibts die große smart-Parade.

Diesen Abend nutzen wir einfach um auf dem Eventgelände unsere smarte Community zu erweitern. Und dank unserer griechischen Freunde (www.smartclub.gr) wird uns dieser Abend zusätzlich immer in Erinnerung bleiben.

Dr. Annette Winkler eröffnet mit Feuerwerk offiziell die smart times. Natürlich standesgemäß im neuen Cabrio. Passend zum 15-Jährigem Geburtstag des Cabrio.

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Auch am Samstag Morgen ist uns die Sonne treu. Also geht es auf zum Hungaroring, im „Dreier-Päckchen“. Da mein Navi auch in Ungarn fehlerfrei funktioniert, fahre ich wieder vor. Am Hungaroring angekommen, machen wir erst einmal Fotoshooting.

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Anschließend heisst es Aufstellung nehmen. Um in kleinen Grüppchen hinter einem Follow Me eine ‚Rennrunde‘ zu drehen. Dank Follow Me brennen auch niemanden die Rosberg- oder Hamilton-Gene durch. Wir kommen alle am Ziel an. Aber so eine etwas schnellere Runde auf dem Ring…. Das ist schon schön.

Insbesondere, wenn man das Grinsen hinterher nicht mehr aus dem Gesicht bekommt und dann auch noch hört: „Da fährst du mir einfach weg. Da komm ich nicht hinterher.“ Da ist man ziemlich Stolz auf seinen smart. „Hast du gemacht, TheRock!“

Marion bekommt für die Parade einen offiziellen Fotografen als Mitfahrer und reiht sich daher direkt in die Boxengasse ein. Wir schauen die vielen tollen Smarts, die in vielen Reihen auf der Start-Ziel-Geraden stehen an, natürlich auch die special Cars in der Boxengasse und bewundern das neue Cabrio, in dem Frau Dr. Winkler die Parade anführen wird.

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Dann eine Stärkung im Schatten. Die Spannung ist nun wirklich greifbar und dann heißt es ‚bitte einsteigen‘. Oder passend auch zu einer Rennstrecke: „Gentleman, start your engine“. Marion sammelt ihren Fotografen ein und reiht sich direkt hinter den VIPs und Specialcars ein.

Wir müssen noch warten. Aber das 1207 smarts nicht zeitgleich losfahren, ist ja verständlich. Auch bei 39 Grad Aussentemperatur (im Schatten) halten wir alle durch. Aufgepusht vom Adrenalin warten wir der Dinge.

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Gegen 14:30 dürfen wir dann auch losfahren. Diesmal in gemächlicher, aber dafür in großer Runde.

Nachdem die ‚Pusteblume‘ wegen Fotoaufnahmen etwas nach hinten gespült wurde, kam ihr beim Parlament wieder der Anfang des Konvois entgegen, Befehl vom Fotografen: „Sofort umdrehen und hinterher fahren!“. Schließlich fährt da die Chefin. Dadurch durfte sie ganz vorne mitfahren, was ihr einige tolle Bilder durch den MB-Passionblog einbrachte. Zu der Zeit waren wir mit ‚TheRock!‘ leider schon wieder zurück am Heldenplatz. Irgendwo hatte ein Polizist/Posten die Strecke nicht mehr wirklich abgesperrt, so dass sich leider ein Teil des Konvois verfuhr.

Aber eine Großveranstaltung, bei der alles glatt geht… Die muss noch erfunden werden! Wir ergötzen uns an den Bildern, die Marion, Axel, Frank und viele andere gemacht haben. Und außerdem muss ja jemand die Fahrer gebührend empfangen, die den kompletten Parcours gefahren haben.

Nach dem alle wieder auf dem Heldenplatz angekommen sind, lassen wir den Abend auch dort ausklingen. Schließlich fehlt ja immer noch eine entscheidende Information auf der smart Times.
Gegen 21:00 Uhr wird nun endlich das Geheimnis gelüftet. Ich habe es ja so gehofft und glaube, auch immer wieder allen erzählt (man könnte es auch beschwört sagen). Egal, es hat geholfen….

…. Vor großem Publikum läuft ein Teaser. Impressionen der smart Times 2015. Und dann……
„Next stop:…“. Ein lava-oranger smart fährt durch das Bild. Man sieht ein wenig der Landschaft der nächsten smart Times. Schließlich taucht ein mehr sehr bekannter Leuchtturm auf (vielen Dank hier an meine Ausbildung bei der Deutschen Marine). Ein fieser und sehr lauter Schrei geht durch die Menge.
Sorry an alle: Ja, das war ich! Meine Prophezeiung ist war geworden. Auch Marion ist begeistert von Hamburg, so dass Sie schnell in meiner Jubelschreie mit einstimmt.

„Next stop: Hamburg“.

Mit dieser Information lassen wir die smart times 2015 in Budapest im Kreise unserer smart-Freunde und natürlich der smartastic mi auf dem Heldenplatz ausklingen. Nicht, ohne unser smartes Netzwerk zu erweitern.
Ab jetzt laufen die Vorbereitungen für die smart times 2016.

Hamburg: Wir kommen!

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smart times 2015: Checked!

Vielen Dank an Team und smart, welches Jahr für Jahr so eine großartige Veranstaltung organisiert.

Das Ende

Ach ja, das klassische Stück in dem Teaser von 2014 war von Johannes Brahms. Hungarian Dance no.5.
Was auch sonst!

Unser Trailer zur smarttimes

Ich bin geboren im Tor zur Welt. Von da an Weltenbummler. Was sich auch in meiner aktuellen Tätigkeit bei der Daimler AG widerspiegelt.

Wirklich smart infiziert seit 2006. Der erste Dienstwagen war schließlich ein FORFour.

Zur Zeit fahre ich das schönste Sondermodell, einen 451er Turbo Cabrio Greystyle. TheRock!

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